Ein Spiel mit Identitäten

  • Thread starter Thread starter Mel
  • Start date Start date

Mel

Admina
Dabei seit
16.03.2017
Beiträge
2.590
Homebase
Immer irgendwo
Ein Spiel mit Identitäten

Interessantes Interview, wie ich finde... (auch wenn es zum Schluss leider abdriftet)

Salomé Balthus über ihre Agentur, Konzept und Ansichten:

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/es-ist-ein-spiel-mit-identitaeten

oder auch hier: http://hetaera.de/escort-ist-ein-spiel-mit-identitaten/

Wobei ich es ja weniger als "Spiel" mit den Identitäten sehen würde, denn man hat schlicht und ergreifend verschiedene Identitäten, die man auf diese Weise auslebt.

Und das auf beiden Seiten. Also sowohl Escort als auch Bucher... oder?



 
Oh Mann, was es alles gibt:oh:......Wenn ich solche Sätze lese stellt sich bei mir alles auf:

"Wir unterscheiden uns von anderen Agenturen, weil wir Frauen annehmen, die Individualistinnen sind"
"Ich bin wie der Typ in dem besetzten Haus, der halt den Abwasch macht, obwohl ihm das Geschirr nicht gehört"
"Schwarzer fehlen die Denkmittel der marxistischen Dialektik. Die Frage ist, ob Frauen, die anderen Frauen sagen, was sie mit ihrem Körper machen sollen, sich Feministinnen nennen dürfen." aaaaaaaaaaaaaber
"Wenn eine Frau ihren Körper künstlich manipuliert durch das Hinzufügen von Plastik-Fremdkörpern, weil sie sich sonst nicht schön findet, dann finde ich das so falsch, dass ich sagen würde: Du bist bei uns nicht richtig."

:rolleyes::rolleyes:

Hat da der Herr Augstein ein oder zwei sozialistische BJs gekriegt für die Werbung im "Freitag"??

Aber zur Frage: Ein bisschen schizo zu sein hilft im Escort, sowohl als Anbieter wie als Bucher
 
Mh...der Satz das Ihre Damen anders sind weil sie es nicht heimlich machen stört mich. Auch Damen die es verheimlichen müssen sind trotzdem mit viel Leidenschaft Escort.

Das sie sagt die Frauen dürfen nicht ängstlich oder eingeschüchtert wirken, finde ich gut. Da sollte man als Agentur ein gespür für haben ob es z.B bei Neueinsteigerinnen nur im ersten Moment so ist, aufgrund nervosität oder ob die Dame von grund auf so ist.

Ansonsten doch recht Interessant. Jede Agentur hat ihr eigenes Konzept, wenn es Funktioniert (z.B das mit der Provision) und man voll und ganz dahinter steht ist doch gut.
 
"Die meisten Agenturen verlangen eine Provision von 30 Prozent, obwohl sie vielleicht nur einen Anruf entgegennehmen – dabei sind es die Frauen, die die Leistung erbringen. Wenn eine ganze Nacht 3.000 Euro kostet, verdient die Agentur daran 1.000. Wofür eigentlich? Ich finde es besser, die Kosten für die Website und Organisatorisches zu teilen, alle wichtigen Entscheidungen gemeinsam zu treffen und keine Provision zu verlangen"

Das klingt unwissend und nach wenig Erfahrung die Materie betreffend.
Von dem Bullshit den Bayernbulle schon zitiert hat, einmal ganz abgesehen . . .
 
Wofür eigentlich? Ich finde es besser, die Kosten für die Website und Organisatorisches zu teilen

Heißt im Umkehrschluss aber auch, das man Summe X zahlen muss, selbst wenn gar keine Dates stattfinden? Verstehe ich jedenfalls so.
 
Zuletzt bearbeitet:


Es scheint bei denen wohl zu Funktionieren...aber dadurch das sie selber Aktiv ist denke ich klappt das nur.
 


Nicht das der Eindruck entsteht das o.g. Zitat wäre von uns.
Deine Feststellung teile ich. Unabhängig davon, wie soll das Konzept bei den Ab- und Zugängen der Damen überhaupt funktionieren.
 


Stimmt, habs mal geändert...
 


Da gabs auch einen Artikel in Spiegel Online am 22.2.2017. Da hat wohl Barbara Hans ein oder zwei Leckjobs gekriegt? :oh:​​​​​​​
 
naja , ob musen, hetären, märchenfeen oder victoria-ivana-damen, da machen sich immer einige die welt wie es ihnen gefällt...
sei es nun rudelbumsen auf'm berg, seinen hegel-marx-kant auswendig können oder die leute ganz offen für doof zu verkaufen.
geht immer. denn doofheit stirbt nicht aus und viele männer haben ihr hirn halt im vermientlichen dritten bein.
 
Chef-Admin;n8391 sagte:
Interessantes Interview, wie ich finde... (auch wenn es zum Schluss leider abdriftet)

Salomé Balthus über ihre Agentur, Konzept und Ansichten:

https://www.freitag.de/autoren/der-freitag/es-ist-ein-spiel-mit-identitaeten

oder auch hier: http://hetaera.de/escort-ist-ein-spiel-mit-identitaten/

Wobei ich es ja weniger als "Spiel" mit den Identitäten sehen würde, denn man hat schlicht und ergreifend verschiedene Identitäten, die man auf diese Weise auslebt.

Und das auf beiden Seiten. Also sowohl Escort als auch Bucher... oder?

Das Ausleben der verschiedenen Identitäten die man hat, geschieht spielerisch oder eben im Spiel - ich sehe da keinen Widerspruch.
 


Ist Vielfalt, auch im erotischen Bereich, nicht etwas sehr Schönes?
 
Zuletzt bearbeitet:
Also ich habe nur eine Identität. klar kann man nach Precht fragen "Wer bin ich und wenn ja wie viele?", aber ich behaupte alle Macken und Eigenschaften die ich so habe ,
auch im Bereich des erotischen, machen mich zu der einen Person die ich bin.
Dass die Hetären, oder wer auch immer dahintersteckt, das Spiel, welches bei den Musen angefangen wurde, weiterdrehen müssen um ein Alleinstellungmerkmal zu haben ist okay.
Nur ernst nehmen muss ich es nicht.

 
Mich stört in vielen Fällen das transportierte Männer- und Frauenbild, auch im P6. Hier ein Zitat einer Frau aus anderen Zusammenhängen (und logischerweise ohne werbetechnisches Gedröhne). Das damit transportierte Rollenverständnis macht mich sogar wütend. Ob und inwiefern das für empfundene "Identitäten" relevant sein mag, kann profund diskutiert werden.

"Wie funktioniert ein Hampelmann? Wenn man an dem Band zwischen den Beinen zieht, dann bewegt er sich. Mit realen Männern läuft das ganz genauso, nur ist da das „Band“ etwas stabiler. Um daran zu „ziehen“, bedarf es wirklich nicht viel. Kokettieren, anmachen, sexy Kleidung, die richtigen nonverbalen Signale. Sowas in der Art richtig eingesetzt und „Er“ liegt euch zu Füßen, ist Wachs in euren Händen. Denn er will Sex, will Befriedigung. Ihr aber habt es in der Hand, ihm die auch zu gewähren. Männer sind im Grunde genommen bedauernswerte Geschöpfe, denn sie sind streng genommen die Sklaven ihrer Hormone, auch wenn sie das im allgemeinen nicht wahrhaben wollen.

Das Testosteron steuert ihr Verhalten. Es steuert ihre Spermaproduktion. Das Sperma wird unaufhörlich produziert. Es muss raus. Deswegen wollen Männer Sex, sammeln und konsumieren Pornos und masturbieren. Regelmäßig. Alle! Das hat mit Untreue uns Frauen gegenüber nichts zu tun; das ist eine rein biologische Reiz-Reaktions-Abfolge. Erst dann, wenn der schlimmste Druck von ihnen genommen ist, reagieren sie wieder halbwegs normal. Bis zum nächsten Hormonschub. Je nach Potenz und Libido kann der schon am folgenden Tag da sein oder auch erst nach einer Woche. Hat der Mann keine Möglichkeit, seinen Spermaüberschuss loszuwerden, dann kommt es unweigerlich zum „feuchten Traum“, zur Ejakulation im Schlaf. Das ist individuell verschieden etwa so alle vier bis vierzehn Tage der Fall. Was aber hat das jetzt mit uns Frauen zu tun? Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass der Mann ein Sklave seiner Hormone ist, dann können wir das auch zu seiner Führung – und damit zu unserem eigenen Vorteil – nutzen."
 
Zuletzt bearbeitet:


Naja, also mindestens 2 Identitäten hast du wohl doch. Deine wahre Identität und deine Tarnidentität hier als Lineker :p:
 


Mein virtuelles Ich unterscheidet sich nicht sondern ist ein Teil von mir.
 
Jakopp;n8430 sagte:
Mich stört in vielen Fällen das transportierte Männer- und Frauenbild, auch im P6. Hier ein Zitat einer Frau aus anderen Zusammenhängen (und logischerweise ohne werbetechnisches Gedröhne). Das damit transportierte Rollenverständnis macht mich sogar wütend. Ob und inwiefern das für empfundene "Identitäten" relevant sein mag, kann profund diskutiert werden.

"Wie funktioniert ein Hampelmann? Wenn man an dem Band zwischen den Beinen zieht, dann bewegt er sich. Mit realen Männern läuft das ganz genauso, nur ist da das „Band“ etwas stabiler. Um daran zu „ziehen“, bedarf es wirklich nicht viel. Kokettieren, anmachen, sexy Kleidung, die richtigen nonverbalen Signale. Sowas in der Art richtig eingesetzt und „Er“ liegt euch zu Füßen, ist Wachs in euren Händen. Denn er will Sex, will Befriedigung. Ihr aber habt es in der Hand, ihm die auch zu gewähren. Männer sind im Grunde genommen bedauernswerte Geschöpfe, denn sie sind streng genommen die Sklaven ihrer Hormone, auch wenn sie das im allgemeinen nicht wahrhaben wollen.

Das Testosteron steuert ihr Verhalten. Es steuert ihre Spermaproduktion. Das Sperma wird unaufhörlich produziert. Es muss raus. Deswegen wollen Männer Sex, sammeln und konsumieren Pornos und masturbieren. Regelmäßig. Alle! Das hat mit Untreue uns Frauen gegenüber nichts zu tun; das ist eine rein biologische Reiz-Reaktions-Abfolge. Erst dann, wenn der schlimmste Druck von ihnen genommen ist, reagieren sie wieder halbwegs normal. Bis zum nächsten Hormonschub. Je nach Potenz und Libido kann der schon am folgenden Tag da sein oder auch erst nach einer Woche. Hat der Mann keine Möglichkeit, seinen Spermaüberschuss loszuwerden, dann kommt es unweigerlich zum „feuchten Traum“, zur Ejakulation im Schlaf. Das ist individuell verschieden etwa so alle vier bis vierzehn Tage der Fall. Was aber hat das jetzt mit uns Frauen zu tun? Wenn wir uns vergegenwärtigen, dass der Mann ein Sklave seiner Hormone ist, dann können wir das auch zu seiner Führung – und damit zu unserem eigenen Vorteil – nutzen."




Die Dame überzeichnet natürlich sehr stark, insbesondere in dem Teil, den du nicht kopiert hast. Aber rein biologisch gesehen hat die Frau ja auch nicht völlig unrecht. Zumal das „Pendant“ auf weiblicher Seite die monatliche Regelblutung ist – das Ei wird abgestossen – und das ist oftmals sogar mit Schmerzen verbunden, sodass auf GV zumeist verzichtet wird.

Und kulturell ist es, bei aller Emanzipation, immer noch so, dass die Frau die Begehrte und der Mann der Begehrende ist. Damit hat die Frau die Rolle bzw. ist in der Lage, den Mann mit ihren Reizen zu (ver)führen. Gerade im P6 wird dieses Verhältnis sehr klar. Ich denke es gibt im P6 über 95% Männer und weniger als 5% Frauen, die Sex gegen Geld nachfragen. Und nicht umsonst wird häufig davon gesprochen, dass im P6 auch Macht ausgeübt wird bzw P6 eine Machtfrage ist.

Die Dame hat meiner Meinung nach ein stark gestörtes Verhältnis zur Sexualität und Erotik allgemein und ganz besonders in einer Partnerschaft. Nicht wenige Frauen werden ihre Vorschläge deshalb auch ganz sicher ablehnen mit der Begründung, dass sie eine Partnerschaft auf Augenhöhe führen wollen in der Machtfragen keinen Platz haben und sie sich überdies mit dem Entzug ja auch selbst „schädigen“ würden.

Insgesamt sehe ich aber auch in der Gesellschaft sehr viel mehr ein schlechtes Frauenbild, das von Männern gezeichnet wird, als umgekehrt.
 
  • Like
Reaktionen: Tom


Line, eine solche Behauptung, womöglich auch noch zutreffend, verwirrt manche virtuelle Identitäten... :cool: :haha:
 


Bei Deinem letzten Satz, meinst Du dabei jene Männer, welche vermuten, dass regelmäßige Escort-Buchungen erheblich preiswerter als eine Beziehung wären? :tüte:

Zu Deinem Stichwort "kulturell", also eine gesellschaftliche Prägung, und zwar von frühester Kindheit an und bei beiden Geschlechtern? Ich persönlich glaube ja. Aber dann wäre es vordringlichstes Interesse der P6-Anbieterinnen, diese Prägung aufrecht zu erhalten. Bzw. mit Emanzipation hat das dann nix zu tun :tüte: :tüte:
 

Agentur des Monats

Independent Escorts
Zurück
Top