"schämt euch nicht"-Zeit-online

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#2
Beim Sex gilt das was John Naisbitt generell über Wissen in unserer Gesellschaft gesagt hat: "Wir ertrinken in Informationen und dürsten nach Wissen"

Durch den Artikel weiß ich jetzt etwas mehr über "2 Girls 1 Cup", was ich vorher nicht wusste, aber eigentlich auch nicht zu wissen brauchte. Genauso wie die 18-jährige Tochter meines Nachbars meiner Frau erzählt hat, dass bei vielen jungen Mädchen der Trend zum Wodka-Tampon geht. Das ist zwar nicht sexuell motiviert, zeugt aber auch eher von Unwissen, was da unten rum eigentlich so los ist.

Ich glaub Sex kann man so richtig erst interaktiv begreifen, das Wissen darüber vorher ist in etwa so als ob man bei Hunger eine Speisekarte liest und hofft davon satt zu werden.
 

fibo

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#3
Ich denke, in erster Linie geht es um das Verhältnis, das die Gesellschaft zum Sex hat
 
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#4
Ich denke, in erster Linie geht es um das Verhältnis, das die Gesellschaft zum Sex hat
Absolut!

In der Sexualität spiegeln sich nicht nur die mehr oder weniger offenkundigen Gebote und Verbote wider, sondern auch die generelle Ausrichtung der Gesellschaft. Wir leben ihn einer extrem konsumistisch und funktionalistisch ausgerichteten Gesellschaft, das spiegelt sich auch wesentlich in unserem Verhältnis zum Sex, der zumindest medial in jeder Variante sofort verfügbar ist. In einem Escort-Forum ist das eine Binsenweisheit, ich weiß.

Die Aufklärung, die der Staat in die Hand nimmt wie z. B. in Berlin mit der Kita-Broschüre "Murat spielt Prinzessin, Alex hat zwei Mütter und Sophie heißt jetzt Ben" geht meiner Meinung nach voll in die Hose. Schulbücher mit zwei schwulen Känguruhs, die eine kleine Schildkröte adoptieren sind zwar vielleicht lustig aber eher wenig fruchtbar.
 
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