Was ist das Besondere bei Escort Buchern?

Weiß nicht... DEN Escort-Bucher gibt es nicht.
Vom Alter her würde ich bei mir sagen: Die meisten liegen zwischen Mitte/Ende 30 bis Ende 50... mit Spitzen nach oben und unten. Wobei ich die Grenze nach unten selbst bei 35 ziehe. Was viele weit jüngere trotzdem nicht daran hindert anzufragen...
Einkommenstechnisch alles quer durch die Bank.. sogar ein Hartz4-Empfänger war mal dabei, der mir im Date gestand sich das ganze monatelang zusammengespart zu haben. (Was ich nicht so prickelnd fand.. aber das ist eine andere Geschichte...)
Generell weiß Frau aber natürlich nicht, was Mann so verdient... Erfahrungsgemäß haben meist die "Ruhigen" mehr, als die, die damit rumprotzen und mit Schampus um sich werfen. Aber auch das ist wohl kein Escortphänomen :D

Und man darf nicht vergessen, das es nicht wenige Escort-Bucher gibt, die auch gern mal in FKK-Clubs oder ähnlichem gehen.
Von der Buchungsdauer kann man auch nicht unbedingt Rückschlüsse auf die Potenz ziehen *gg

Insgesamt ist es wohl einfach der Wunsch nach mehr als nur der "schnellen Nummer". Auf beiden Seiten... das hat wenig mit Bildung oder Einkommen zu tun, sondern einfach mit den persönlichen Vorlieben. Und dann ist da noch die Frage der Herkunft... der "typische" deutsche Bucher ist ganz anders als der "typische" Österreicher, Schweizer, Amerikaner, Engländer, Franzose oder whatever ... würde ja sogar behaupten das es innerhalb Deutschlands ein Nord-Südgefälle gibt... aber das sprengt nun wirklich den Rahmen :haha:
 
Man ändert sich ja im Leben...so wie man nie zweimal in denselben Fluß steigt..Ich bin jetzt 51 Jahre und hatte vor 37 Jahren mein erstes Pay6-Erlebnis in einer Rotlicht-Bar..In 37 Jahren ändern sich auch die Bedürfnisse.

Heute brauche ich ja schon viel länger, um aus der Hose zu kommen..Also ist eine 4 Stunden+-Buchung nicht verkehrt...:D
ONs kommen allerdings auch gar nicht mehr vor, ich brauch danach auch wieder meine Ruhe und meine eigene Welt, war vor ein paar Jahren auch noch anders. Aber ein Einstellen auf eine fremde Person, die mir an der Pelle hängt, strengt mich nach 6-8 Stunden mittlerweile an, das war früher auch anders..

Es gab Zeiten da habe ich regelmäßig und häufig gebucht, da waren auch schon mal 5000-6000 Euro im Monat flöten. Irgendwann fand ich dann aber auch die Organisiererei zu stressig.

Dann habe ich überhaupt nicht gebucht.

jetzt bin ich eher so der Quartalsbucher analog zum Quartalstrinker

Also ist das einzig Beständige der Wandel
 
Die Intention „ausgezeichnet, hervorragend oder überragend“ als „Besonderes“ lag dem Thema nicht zugrunde. Das „Besondere“ ist wertfrei zu sehen als das „Seltene, Eigene, Außergewöhnliche oder auch Spezielle“

Hm, ich finde dass jeder intime Kontakt, in welchem Kontext auch immer, etwas "Besonderes" ist, nicht unbedingt im Sinne von "selten" :p, sondern im Sinne von äh, eben besonders :haha:. Natürlich hängt das auch damit zusammen, wie man selbst Sexualität (im weitesten Sinne) empfindet. :tüte:
 
Die Preisrechnung geht aber nicht auf. 5x2 Stunden wären bei zb. 500 Euro für 2h - 2500 Euro. Selbst wenn wir annehmen, der Herr bucht die 2h bei einer eher günstigen Agentur für 350 Euro für 2h = 1750 Euro.

Ich hatte für Nicht-Escort 100 – 150 €/Std angenommen und dann passt das, denke ich.

…wobei ich behaupten würde, dass die meisten nicht jeden Monat buchen, sondern eher wenige Male im Jahr.

immer mehr sehr junge Herren auf ein langes Date (mindestens 4 Stunden - oft aber auch Overnight) hin sparen - oder bereits sehr gut verdienen, anstatt erstmal ein kürzeres Date zu buchen, selbst wenn es eine Erstbuchung ist. Das hat sich schon verändert, sonst waren die sehr jungen Herren eher bei den 2-3h Dates zu finden. Wobei es natürlich schon immer auch junge Herren gab, die lange Dates bevorzugt gebucht haben. Aber seltener.

Warum manche Herren meist/ausschließlich lange Dates buchen? Da bekomme ich meist gesagt, dass der Herr keine Kurzdates mag und einfach einen entspannten langen Tag/Abend mit der Wunschdame genießen möchte und das ohne zu oft auf die Uhr achten zu müssen. Manche mögen es auch, dass man die Nacht nicht alleine verbringt/schlafen gern mit/neben jemanden ein und mögen auch den gemeinsamen Morgen. Auch hier wird es weitere Gründe geben.

Vielen Dank für deine Ausführungen, die doch einige Besonderheiten der Bucher von Escort aufzeigen.


Hm, ich finde dass jeder intime Kontakt, in welchem Kontext auch immer, etwas "Besonderes" ist, nicht unbedingt im Sinne von "selten" :p, sondern im Sinne von äh, eben besonders :haha:. Natürlich hängt das auch damit zusammen, wie man selbst Sexualität (im weitesten Sinne) empfindet. :tüte:

Dann willst du jetzt über das Besondere bei Escort Buchern und das Besondere eines intimen Kontaktes diskutieren....?
Vielleicht ist das dann doch eine zu "komplexe Kommunikation...die überfordert"....:nana:
 
Dann willst du jetzt über das Besondere bei Escort Buchern und das Besondere eines intimen Kontaktes diskutieren....?

Ich kann ja nur für mich sprechen, ein intimer Kontakt ist für mich immer etwas Besonderes. Weswegen da auch kein Platz für "Beliebigkeit" ist. Egal in welcher "Rolle" ich mich gerade befinde.
 
Dann will ich einmal versuchen ein erstes Resumee zu ziehen.

Es sind wohl im klassischen Escort ganz allgemein gesprochen besondere Männer mit dem Hang zum Besonderen. Man könnte auch sagen zum Luxus, wenn man Luxus als ästhetische Erfahrung versteht. Diese Männer suchen nicht nur die rein sexuelle Befriedigung „schnelle Nummer“ (Melanie), sondern auch ein „drum herum“ (Lineker). Sie wünschen sich eine Wohlfühlatmosphäre, „geniessen ohne auf die Uhr zu schauen“, „gemeinsames Einschlafen und Aufwachen“ (Alina) und/oder ein schönes „Ambiente“ (Lineker + Philebos) wie z.B. Hotelzimmer, Bar, Restaurant oder auch Theater oder Opernhaus. D.h. dass über die sexuelle Aktivität hinaus auch weitere Komponenten vorhanden sein müssen, wenn das Date zur vollsten Befriedigung gereichen soll.

Da ist von „komprimierter Beziehungsanbahnung mit definiertem Ende“ (Lineker) die Rede und davon, dass man im Gegensatz zur „Reihenabfertigung im Club oder bei Wohnungsdamen“ (Lineker + Philebos) das besondere Erlebnis sucht, womit wohl auch gemeint ist, dass man nicht der x-te Bucher des Tages bei der Dame ist.

Auch wenn die Meinung vertreten wird, dass das „einzig Beständige der Wandel ist“ (Bayernbulle), so lässt sich doch auch hier feststellen, dass schwerpunktmässig mindestens 4 – 8 Stunden Dates gebucht wurden (von den Anfängen mal abgesehen) und nicht etwa 1 oder 2 Stunden Dates. Die Preisdifferenz zwischen klassischem Escort und anderen Angebotsformen spielt wohl „keine Rolle“ (Philebos + Bayernbulle), wobei aber auch die Frage gestellt wurde, ob die „Gewichtung des Geldwertes“ (Jakopp) für Sex im Vergleich mit einer Unterhaltung gerechtfertigt ist und ich denke da sind wir an einem wichtigen Punkt angekommen.

Wenn man das alles so liest, dann glaube ich, dass wohl die grösste Besonderheit der klassischen Escort Bucher darin liegt, dass sie ein Date weder mit übermässig grosser Vernunft/Verstand eingehen, noch von ihren Hormonen überwältigt zum Date schreiten. Das Besondere liegt wohl auch darin begründet, dass Vernunft/Verstand und sich eine von der Entwicklung einer reinen Körperlichkeit zur Sinnlichkeit (mit allen Sinnen) getragenen Form im Gleichgewicht befinden. Das soll jetzt nicht heissen, dass sich diese Männer immer und überall im Gleichgewicht von Vernunft/Verstand und Sinnlichkeit befinden, auch hier schlägt das Pendel mal mehr oder weniger in eine Richtung aus, aber eben nicht in der Regel, vor allem nicht, wenn sie ein Escort Date buchen.

Im Gegensatz dazu stehen wohl die Nicht-Escort Bucher, die eine „schnelle Nummer“ eher aus rein körperlichen Gründen absolvieren oder aus Verstands/Vernunftsgründen den ins Auge gefassten Sex einer Cost Effectiveness Analyse unterziehen.
 
Ist jemand im inneren Gleichgewicht, der sich allzu oft über selbiges meint Gedanken machen zu müssen? :tüte: :p
 
@ Chef Admina: Ich möchte an dieser Stelle klar stellen, dass ich nicht damit angefangen habe persönlich zu werden und zu provozieren :nein: ...das waren die unten stehenden...:heul:
In anderen Foren wird man dafür wegen Provokation gesperrt...!:haha3:

Ist jemand im inneren Gleichgewicht, der sich allzu oft über selbiges meint Gedanken machen zu müssen? :tüte::p

Ich werde dir mal sachlich und allgemein antworten. Zunächst ist es so, dass derjenige der sich Gedanken macht denkt...und das ist schon mal nicht schlecht...jedenfalls gegenüber Menschen, die z.B. gedankenlos Beiträge verfassen.....:nana:

Das von mir angesprochene Gleichgewicht wird nie niemals erreicht....es ist ein Idealzustand. Und in diesem Sinne ist denken gleich spielen....und „der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“

Vielleicht wird da ein Buch draus...Dagobert ist für mich der Richard Precht des Escorts....

Ich werte das mal als Kompliment....:peace:

:oh: Also eine "mediale Allzweckwaffe" (laut Spiegel)?

Tja....der Philosoph setzt sich mit dem gesamten Leben auseinander...und nicht nur z.B. mit juristischen Fragestellungen....:p

Ohne Zweifel der Ergänzungsband zu "Warum Männer 2000 Euro für eine Nacht bezahlen" :haha2:

Das Buch braucht keinen „Ergänzungsband“....es ist für Escort allumfassend und das schon seit über 5 Jahren :klatsch:....keine(r) hat sich bisher getraut, etwas Ähnliches zu veröffentlichen....:nana:
 
Vielleicht ist das dann doch eine zu "komplexe Kommunikation...die überfordert"....:nana:

Ich möchte an dieser Stelle klar stellen, dass ich nicht damit angefangen habe persönlich zu werden und zu provozieren :nein: .
Biste da wirklich sicher? :tüte::nana:


Und in diesem Sinne ist denken gleich spielen....und „der Mensch ist nur da ganz Mensch, wo er spielt“

Natürlich kann man sich Gedanken Anderer zu eigen machen. Aber es ist immer hilfreich fremde Phrasen (gerade im Falle der Phrasen) zu überdenken und nicht einfach als "Argument" zu rezitieren. Denn das wirkt eher unauthentisch. Diese Anmerkung nicht als Provokation gemeint, sondern zum Bedenken gegeben.
 
Natürlich kann man sich Gedanken Anderer zu eigen machen. Aber es ist immer hilfreich fremde Phrasen (gerade im Falle der Phrasen) zu überdenken und nicht einfach als "Argument" zu rezitieren. Denn das wirkt eher unauthentisch. Diese Anmerkung nicht als Provokation gemeint, sondern zum Bedenken gegeben.

Herbert Marcuse würde Dich jetzt als "eindimensionalen Menschen" sehen...:nana:
 
Biste da wirklich sicher? :tüte::nana:

Da bin ich ganz sicher....Die „komplexe Kommunikation....die überfordert“ stammt von dir, ich habe sie aus der Shoutbox übernommen und deshalb auch als Zitat gekennzeichnet...:p


Natürlich kann man sich Gedanken Anderer zu eigen machen. Aber es ist immer hilfreich fremde Phrasen (gerade im Falle der Phrasen) zu überdenken und nicht einfach als "Argument" zu rezitieren. Denn das wirkt eher unauthentisch. Diese Anmerkung nicht als Provokation gemeint, sondern zum Bedenken gegeben.

Hast du das Rumpeln um 9.11 Uhr gehört....? Das war Schiller der sich im Grab gedreht hat, weil da jemand eine äusserst bedeutungsschwere Sentenz aus seinem Werk über die ästhetische Erziehung als „Phrase“ bezeichnet hat...:heul:

Ich habe dieses Werk nicht nur gelesen - ich habe es verinnerlicht. Du musst also zu meinem Bedenken keine Bedenken haben... :floet:
 
Hast du das Rumpeln um 9.11 Uhr gehört....? Das war Schiller der sich im Grab gedreht hat, weil da jemand eine äusserst bedeutungsschwere Sentenz aus seinem Werk über die ästhetische Erziehung als „Phrase“ bezeichnet hat...:heul:

Das ist ein Unterschied zwischen uns, mir fehlt der Autoritätsrespekt (= Niederknien vor "großen Namen" bloß weil es "große Namen" sind). Dass Du da eine Schiller´sche Phrase verwendet hast, das war mir dabei wohl bewußt.

Wegen "verinnerlicht", noch ein Unterschied, ich habe leider keine Bibel ... :nana:
 
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Das ist ein Unterschied zwischen uns, mir fehlt der Autoritätsrespekt (= Niederknien vor "großen Namen" bloß weil es "große Namen" sind). Dass Du da eine Schiller´sche Phrase verwendet hast, das war mir dabei wohl bewußt.

Wegen "verinnerlicht", noch ein Unterschied, ich habe leider keine Bibel ... :nana:

Tja....so findet jeder etwas Anderes zum Niederknien...ich z.B. bei Schiller und andere Menschen bei wippenden Brüsten....:p

Und was „verinnerlichen“ mit der Bibel zu tun hat erschließt sich mir nicht....
 
so findet jeder etwas Anderes zum Niederknien...ich z.B. bei Schiller und andere Menschen bei wippenden Brüsten....:p

Und wer hat mehr Freude und Spaß? Ich!!!! :nana:

Außerdem gibts bei mir tolles Feedback ("erstaunlich wie Du Dich darüber immer wieder so freuen kannst :haha: Da, alles Deins!"). Du kriegst von Deinem ollen Schiller allenfalls ein Rumpeln :p
 
Eine Eingangs sehr interessante Diskussion. Vielen Dank.
Vielleicht hilft es dem weiteren Verlauf wenn ich (nur zum Vergleich) beitrage, dass die Buchungsdauer sowohl bei Solo-Damen als auch bei Paardates im Schnitt zwischen 4 und 8 Stunden liegt.

Die Motive sind ähnlich vielfältig, immer mehr jüngere Damen haben zudem sehr spezielle Vorstellungen wie sie ihren Abend und ihre Nacht gestalten wollen.

Das bereits beschriebene "Drumherum" ist dabei besonders wichtig und stellt zugleich auch die größte Herausforderung dar.
 
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